Heilige Schrift-Meditation

Die Liebe kann wachsen, wenn wir die Worte Gottes in der Bibel lesen. Da tritt uns Gottes Liebe entgegen.

Ignatius von Loyola hatte seine Ordensbrüder angeregt, im Rahmen ihrer Exerzitien die Evangelien wie geführte Meditationen selbst zu durchleben. So mag es auch kein Zufall sein, dass die Jesuiten bis heute diesen Kontakt zu den inneren Ebenen mit ihren Erfahrungsmöglichkeiten wichtig nehmen.

 

Gott wird gebeten, Herz und Verstand zu öffnen für die Botschaft des Bibeltextes. Man kann auch zusätzlich eine persönliche Bitte an Gott richten.

Dann wird die Bibelstelle gelesen, oft auch 2-3mal. Das Identifizieren mit einer Rolle innerhalb der Geschichte ist eine Hilfe und man stellt sich innerlich das Geschehen vor. Was fühlt man dabei? Was wünscht man sich? Welche Regungen überkommen einen. In der anschließenden Stille spürt man Gott in sich und läßt ihn sprechen.

Es ist ratsam die inneren Dialoge und Erkenntnisse anschließend niederzuschreiben und im seelsorgerischen Gespräch zu erörtern.

Das Erlebte kann sich im realen Leben manifestieren und der Geist Gottes wirken.