Gelassenheit und Meditation

Die Sorge treibt uns an, zu arbeiten, den Lebensunterhalt zu verdienen, die Zukunft abzusichern, den Besitz zu mehren, damit wir endlich einmal ruhig und sicher leben können.

Jesus versteht den Menschen anders. Der Mensch ist nicht zuerst einer, der sich sorgt, sondern einer, der vertraut, der sich im Vertrauen zum Vater, der für ihn sorgt, aufgehoben weiß. In der Bergpredigt fordert Jesus seine Jünger auf, sich nicht zu sorgen:

"Sorgt euch nicht um euer Leben und darum, daß ihr etwas zu essen habt, noch um euren Leib und darum, daß ihr etwas anzuziehen habt...Wer von euch kann mit all seiner Sorge sein Leben auch nur um eine kleine Zeitspanne verlängern?" (Mt 6, 25.27).

Plagende Sorgen haben immer etwas mit Angst zu tun und Jesus will uns von der ängstlichen Sorge befreien, damit wir vernünftig die Verantwortung für uns und andere wahrnehmen.

 

Wir werden gelassen und erhalten mit diesen Einsichten eine innere Ruhe.

Das Gebet und die Meditation ermöglichen den Raum des Ausruhens, um mit uns selbst eins zu werden und die Einheit mit Gott zu erfahren.